Traumgeschichte

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , am Februar 9, 2010 von freidenkerin

… Einen sehr intensiven Traum durchlebte ich vergangene Nacht: Ich war in den heimatlichen Bergen auf einem schönen Wanderweg unterwegs. Unvermittelt stieß ich inmitten der einsamen Landschaft eines Hochplateaus auf ein uriges, bayerisches, kleines Lokal, ursprünglich im Münchner Westend beheimatet, in welchem ich vor etlichen Jahren eine Sommersaison lang gearbeitet hatte. Als ich mich der robusten, rotgeziegelten Front des Hauses näherte, trat der ehemalige Wirt, mit dem ich mich seinerzeit wirklich gut verstanden hatte, aus der Tür. Wir begrüßten uns mit einem freudigen Lachen und einer herzlichen Umarmung. Ich wurde in den Gastraum gebeten, man setzte mir ein kühles, goldfarbenes, schäumendes Bier und eine herzhafte Brotzeit vor. Wir tauschten uns aus, was uns Beiden während der langen Zeit, in der wir uns nicht gesehen hatten, widerfahren war. Mir kam in den Sinn, meinen alten Freund zu fragen, ob er vielleicht eine Arbeit für mich hätte. Doch ich schämte mich. Dann jedoch kam meine derzeit nicht grade glückliche Lage zur Sprache. “Des is’ halb so wuid, Margot, da bleibst’ ganz einfach bei uns, i suach sowieso no jemanden für’n Ausschank.” Oh, was war ich mit einem Male glücklich!…

… Ich fühlte mich wohl in diesem kleinen Wirtshaus inmitten sanft geschwungener Almwiesen, umringt von hoch aufragenden Gipfeln. Die Arbeit ging mir leicht von der Hand, die Gäste waren umgänglich, freundlich, liebenswert, selten hatte ich mich an einem Ort so geborgen gefühlt. Der Wirt drückte mir einen großen Kellnergeldbeutel in die Hand. Ich sah hinein, es befand sich nicht viel darin, vielleicht so fünfzig, sechzig Euro. “Gehst du bitte ‘runter ins Tal, Margot, zum Einkaufen? Da is’ a bisserl was Bares, und a Einkaufslist’n is a dabei.”…

… Ich machte mich auf, marschierte den breiten, sanft abfallenden Weg hinab. Es dauerte nicht lange, da überreichte mir irgendjemand, irgendetwas ein schlittenähnliches Gerät und flüsterte mir zu: “Nimm, damit kommst du viel leichter ins Tal.” Ich setzte mich und glitt, schwebte beinahe, völlig mühelos hinab…

… Ich erwachte und griff, irgendwie noch völlig in dieser Geschichte gefangen, nach meinem Traumbuch. Und bin auf Folgendes gestoßen:

Bergtour machen = es sind Schwierigkeiten zu überwinden, danach jedoch folgt große Freude

Einen Freund besuchen oder sehen = es besteht Grund zur Heiterkeit

Arbeitslos sein = Misslingen einer Sache, auf die man große Hoffnungen gesetzt hat

Sich schämen = man verfügt über ein gesundes und gutes Naturell

Arbeit (ausführen) = günstiges Vorzeichen für Erfolg aus eigener Kraft und mit eigenem Einsatz

Geld zählen = man wird einen guten Verdienst haben

Berg hinabsteigen = wohlverdienter Genuss nach harten und mühseligen Zeiten

… Also, wenn das nicht ein gerüttelt Mass an positiven Vorzeichen ist! Was da wohl auf mich zukommen mag? Vielleicht ist es ja eine gute Platzierung bei dem Kurzgeschichten-Wettbewerb, an welchem ich teilnehme? Einsendeschluss ist der erste März, vorgegebenes Thema ist “München”. Ich habe vor einigen Tagen die “G’schicht vom Wies’ngeist” ein bisserl überarbeitet und eingeschickt. Am 20. März werden im Verlaufe einer Gala mit exklusivem Dinner die Gewinner bekannt gegeben. Vielleicht habe ich Glück?…

P.S.: Falls jemand von euch gestern am frühen Abend die Sendung “Leute heute” im ZDF gesehen hat: Die Hintergrundmusik, die am Anfang und gegen Ende des Berichtes über Brad Pitt und Angelina Joulie eingespielt worden ist, ist die Traummelodie, nach deren Titel ich schon so lange suche. Ich habe bereits eine Mail an’s ZDF geschickt, vielleicht bekomme ich eine hilfreiche Antwort. Vielleicht kann mir jetzt aber auch von euch jemand weiter helfen?…

Aktion gegen das Grau (4)

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , am Februar 8, 2010 von freidenkerin

Als Farbe des heutigen Tages habe ich

Gelb

gewählt. Gelb versinnbildlicht Fröhlichkeit, Lebensfreude, Lebenskraft, es ist die Farbe der Sonne, sie hat Signalwirkung, ist das Symbol für Veränderung. In China hat Gelb folgende Bedeutungen: Erde, Mitte, Ausgeglichenheit…

ZZ 100 – 6. Woche – 4 + 69

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , am Februar 7, 2010 von freidenkerin

4 und 69 lauten die frisch gebackenen Wochenzahlen von Sunny’s herrlichem Fotoprojekt Zahlenzauber 100…

4 Rotorblätter hat der Motor der Antonow A I, zur Zeit weltweit größter noch fliegender Doppeldecker…

… Es war im Jahre 19 69, als erstmals Menschen ihre schwer beschuhten Füße in den staubigen Sand unseres Erdtrabanten setzten…

Aktion gegen das Grau (3)

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , am Februar 7, 2010 von freidenkerin

… Wie wär’s heute mit feurigem Rot? Um unser Blut (auch rot!) a bisserl in Wallung zu bringen? Uns aus der Trägheit des Grau ringsum zu reißen? Von Leidenschaft und Liebe träumen zu lassen…

… Der große rote Donnervogel bringt uns, über den Wolken dahin gleitend, ganz nah dem tiefblauen Himmel, dorthin, wo unsere Träume bereits weilen…

Aktion gegen das Grau (2)…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , am Februar 6, 2010 von freidenkerin

… Und weiter geht’s! Trotz neuerlicher Aktivitäten von Gevatter Winter lassen wir uns die Freude und die Lust am Leben und an bunten Farben nicht vermiesen! Wir doch nicht! Oh, nein!…

Laut Farbenlehre versetzt

Blau

uns Menschen in einen Zustand des Träumens…

… Ein handbemaltes Seidentuch, welches mir vor Jahren die Schwester einer ehemaligen Schwägerin zum Geschenk machte..

Aktion gegen das Grau…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , am Februar 5, 2010 von freidenkerin

… so lautet ein Projekt, das vom lieben Follygirl ins Leben gerufen wurde. Sinn und Zweck: Mit viel Farbe im Post das winterliche, die Stimmung dämpfende Grau vertreiben. Nun denn, dann schaun ma mal, was ich in meinem Archiv so aufgestöbert habe:

Es grünt so grün…

… Wird morgen fortgesetzt…

100 Bücher

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Menschen, Religion mit Tags , , , , , am Februar 5, 2010 von freidenkerin

… Dieses Bücher-Stöckchen habe ich bei der lieben Zimtapfel aufgelesen…

… Die Top-100 der in Deutschland beliebtesten Bücher werden hier aufgeführt. Die von mir irgendwann mal selbst gelesenen habe ich fett geschrieben:

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien – (vor Jahrzehnten bereits atemlos verschlungen, bevor wegen der spektakulären Verfilmungen der ganze Hype auf dieses Phantasy-Kunstwerk einzusetzen begann)

2. Die Bibel – Yupp, bin in einer tiefschwarzkatholischen Voralpenregion groß geworden, da führte an der Bibel kein Weg vorbei. Im Laufe sehr vieler Jahre und etlicher esoterischer, religionskritischer, dann auch wieder der Religion zugewandter Phasen haben sich die Pfade der Bibel und meiner immer wieder mal gekreuzt…

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett – Spannend und gut geschriebener, vorzüglich recherchierter Roman über einen Dombaumeister und seine Sippe im England des 12. Jahrhunderts.

4. Das Parfum, Patrick Süskind – atemberaubend schrecklich (schön)

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry – tausendmal gelesen, tausendmal an Mitmenschen mit Leid und Kummer weiter verliehen, nie ein einziges Büchlein zurück bekommen…

6. Buddenbrooks, Thomas Mann – beachtliche Familiengeschichte, wenn ich auch die Forsyte-Saga des Briten John Galsworthy weitaus vielschichtiger, warmherziger und schöner erzählt finde.

7. Der Medicus, Noah Gordon – prächtig, farbig, mitreißend, das beste Buch seiner Ärzte-Trilogie, das zweite, “Der Schamane”, ist auch gut, aber nimmer so überragend, und das dritte, “Die Erben des Medicus” – hm…

8. Der Alchimist, Paolo Coelho – schöööön! Stimmt nachdenklich, gibt viel inneren Frieden, verführt zum Träumen, schenkt Gelassenheit…

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, J. K. Rowling – keine Ahnung warum, aber bislang hat mich die Harry-Potter-Begeisterung noch überhaupt nicht gestreift.

10. Die Päpstin, Donna W. Cross – Klasse! Und durchaus nachvollziehbar, das hätte sich schon genau so abspielen können.

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende – schwierig, irgendwie finde ich da die Verfilmung schöner als das Buch

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink – der ist schuld daran, dass ich im Herbst, als ich mich als Vorleserin ins Geschäft bringen wollte, lauter zwei- und eindeutige Anfragen bekommen habe!

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe – Bruchteile davon gelesen, im Theater und Fernsehen bereits etliche Male angeschaut.

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafon

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco – eines der Bücher, die man niemals so nebenbei verkonsumieren sollte, weil man viel Gehirnarbeit dabei leisten muss.

19. Illuminati, Dan Brown – Danke, nein, mir hat sein “Sakrileg” gereicht! Platte Sprache, schlechte Recherche (es gibt ein über zweihundert Seiten starkes Werk, in dem all die geschichtlichen und geografischen Irrtümer des Herrn Brown allein in diesem einzigen Buch aufgelistet werden).

20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, J. K. Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell – *Seufz* Ein immer wieder gern geschmökerter “Dauerbrenner” in meiner Büchersammlung!

24. Siddharta, Herman Hesse – ich liebe Hesse, lese ich in seinen Werken, dann ist’s mir so, als würde mir ein guter Freund gegenüber sitzen und erzählen.

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende – viel, viel schöner als die Hollywood-Erzeugnisse gleichen Namens.

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse – siehe oben

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley – Jaaaa! Wunderschöne Variante der Artus-Sage

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch – steht seit Jahren ungelesen im Regal – immer flutscht mir ein anderes Buch dazwischen!

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder – Ach, das habe ich auch schon etliche Male gelesen! Eine phantasievolle und spannende “Einführung” in die Welt der Philosophie!

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams – Herrlich, wie der Autor das Science-Fiction-Genre durch den Kakao zieht! Mr. Adams zu Ehren wurde in meiner ehemaligen Stammkneipe “Kuckucksnest” sogar ein sehr abenteuerlicher und gehaltvoller Drink benannt: Der “Pan-Galaktische Donnergurgler”.

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane – auch eines von den Büchern, die ich mir seit Urzeiten zu lesen vorgenommen habe – aber immer wieder flutscht mir ein anderes dazwischen!

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse – grausam, düster, bewegend, man tut beim Lesen einen Blick in die Abgründe der Seele.

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Josef und seine Brüder, Thomas Mann – steht auch seit Jahren im Regal – aber…

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass – steht seit Oktober im Regal (ein Geschenk von der lieben Tonari) – aber…

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing – Sensationell!!! Ich warte ja schon sehnsüchtig darauf, dass sein jüngster Roman “Limit” endlich als Taschenbuch erscheint!

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks – Schmalziger Tränendrüsendrücker

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, J. K. Rowling

53. Momo, Michael Ende

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56, Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

57. Sakrileg, Dan Brown – Hätte ich mir für das Geld für die Taschenbuchausgabe doch lieber ein anderes Bücherl oder eine schöne Flasche Wein gekauft!

58. Krabat, Ottfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie – Es hat mich sehr erschüttert. Was Menschen einander antun können!

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mitsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoj – Yupp. Hat eine halbe Ewigkeit gedauert, aber ich habe mich da durch gekämpft.

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse – sein Spätwerk, schwierig zu lesen, sehr geistvoll, sehr melancholisch. Aber sein Traum von einer Gesellschaft, in welcher die Kultur, die Kunst und die Bildung das Leben bestimmen, ist wundervoll und ergreifend.

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher – Das lese ich auch immer wieder gerne. Es ist ihr schönstes Buch.

69. Harry Potter und der Feuerkelch, J. K. Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank – Dies ist Pflichtlektüre in der Realschul-Abschlußklasse  gewesen, es hat mich sehr erschüttert, auch verstört.

71. Salz auf unserer Haut, Benoit Groult – Huhu! Fesselnde Erotik! Wenn Singlefrau das liest, würde sie sich am liebsten in die nächste Kneipe stürzen und einen Kerl aufreißen!

72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner – Solche Kriegs-, Flucht- und Vertreibungsgeschichten haben wir jahrzehntelang bei den gemeinsamen Mahlzeiten von Mutter aufgetischt bekommen, tagein, tagaus…

73. Die Korekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hoffmann – Yupp. Ging unter die Haut.

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moer

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May – Jajajajaja! Unter der Bettdecke beim Taschenlampenschein geschmökert, wenn’s geheißen hat: “Licht aus, schlafen gehen!”

80. Désirée Annemarie Selinko – *Seufz* Ach ja, mehrmals gelesen, viele Tränchen vergossen beim Verfolgen des Werdegangs einer kleinen Seidenhändlerstochter bis zur Königin von Schweden.

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Bronté

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell

86. Mondscheintarif, Ikliko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange zu da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel – alle seine anderen Bücher waren mir zu traurig, zu pessimistisch, zu schicksalsschwer. Aber dieses habe ich sehr gerne gelesen, da wird mit viel Humor und Augenzwinkern gewürzt.

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho – Noch nicht, möchte aber sehr gerne

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michael Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski – Jahrzehntelange Endlosschleife von Kriegs- und Fluchtgeschichten zuhause, das hält mich stets vom Lesen solcher Bücher ab.

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi – vor vielen Jahren einmal gelesen.

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski – durch eine Verfilmung bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden.

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas – oh, das hatten wir uns als Kinder so sehnlichst gewünscht! Einmal sein wie der Graf von Monte Christo – und sich dann über all jene her machen, von denen wir uns ungerecht behandelt, belogen und hintergangen fühlten.

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Bronté – oft gelesen, ich bin dann stets in die Rolle der Jane geschlüpft und für die Verkörperung ihres Angebeteten musste dann mein jeweiliger Schwarm her halten. *Seufz*

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Erstellt wurde diese Liste für die ZDF-Sendung “Unsere Besten – Das große Lesen” von 2004.

Wer stört mich denn da schon wieder beim Schmökern?

Aus der Traum…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , am Februar 4, 2010 von freidenkerin

… für’s erste…

… Heute Nachmittag fühlte ich mich beflissen, den Damen vom Schulbüro die Entscheidung des Arbeitsamtes mitzuteilen. Meine Gesprächspartnerin war ungewohnt distanziert. Als ich dann auf den Zusatz unseres geschlossenen Vertrag vom letzten Donnerstag hinwies, in welchem ja festgehalten sei, dass ich den erforderlichen Betrag in einem solchen Falle in Raten bezahlen würde, eröffnete man mir die Widerrufung dieser Vereinbarung. Die Schulleitung in Kassel sei mit der geringen Ratensumme und der Länge der Laufzeit überhaupt nicht einverstanden und hätte da ein energisches Veto eingelegt (befürchten wohl, ich könnte vor dem Abzahlen den Löffel abgeben). Die schriftliche Benachrichtigung über die Stornierung würde mir noch vor dem Wochenende zugestellt werden…

… Na ja. Aus der Traum (vorübergehend). Aber ich bin wenigstens dazu in der Lage, zu träumen! Viele der paragraphengetreuen Bürokraten, Scheuklappenträger, “Menschenfreunde”, die einer agilen und fähigen Person das Recht auf Selbsterfüllung streitig machen wollen, und Erbsenzähler wissen ja schon gar nicht mehr, wie sich dieses Wort überhaupt buchstabiert!…

Sehr traurig…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , am Februar 4, 2010 von freidenkerin

… bin ich grade. Heute morgen kam ein Schreiben der Agentur für Arbeit München, in dem meine Sachbearbeiterin mitteilte, dass meinem Antrag auf einen Bildungsgutschein leider nicht entsprochen werden kann…

… Wie hat es Mitte Dezember so schön während des klärenden und beratenden Gesprächs nach diesem Psychologischen Einstellungstest geheißen: “Auf dieser Internet-Seite (Kursnet) finden Sie alle Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit München. Suchen Sie sich einen Kurs aus, der Ihren Fähigkeiten entspricht, Frau Ilgner, wegen Ihres fortgeschrittenen Alters darf dieser halt die Länge eines Jahres nicht überschreiten, und Sie bekommen von uns dafür einen Bildungsgutschein in unbegrenzter Höhe.”…

… Hohle Worte allesamt. Den Verdacht, dass man zu dieser Aussage nicht stehen wird, hatte ich seit einer geraumen Weile schon. Hohle Worte, leere Versprechungen, gebrochene Versprechen, und als Begründung ein dem normalen Menschen völlig unverständliches bürokratisches Kauderwelsch – das ist mittlerweile Alltag hier in Deutschland…

Edit (04. 02., 16:41 Uhr): Grade hat mich der sehr sympathische und kompetente Sachbearbeiter der ARGE darauf hingewiesen, dass die Agentur für Arbeit im Grunde genommen für eine Weitervermittlung bzw. Umschulung von mir überhaupt gar nicht mehr zuständig sei. Das wäre seit Anfang Oktober 2009 bereits eine Angelegenheit der ARGE (warum hat sich diese dann bis dato nicht bei mir gemeldet?). Er hat mir sehr bereitwillig die Telefonnummer der Abteilung gegeben, die für Aus- und Fortbildung zuständig ist. Die obwaltende Dame ist zwar heute nicht mehr im Büro, aber ich denke mal, dass sie morgen früh wieder zu erreichen sein wird. Er selber würde sich in dem Bereich finanzielle Unterstützung von Schulgebühren zwar nicht auskennen, wisse aber, dass dies auch bei der ARGE ein ausgesprochen heikles Thema ist…

Schaufensterln…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , am Februar 4, 2010 von freidenkerin

… tue ich ausgesprochen gerne. Allerdings geht’s mir dabei weniger um die vielen schönen Kaufobjekte, die anreizen, sondern mehr um die kleinen schrulligen, originellen, auch schrillen Dinge, die bisweilen beim Blick in die blank geputzten Scheiben zu entdecken sind…

… Den Mund wässrig machende Muffins zum Beispiel…

… Bist scho a bisserl spät dran, Santa Claus, meinst net auch?…

… Noch so eine Sammlung Gaumendratzer…

… Christlicher Beistand jetzt auch für unterwegs: Papa Benedetto im handlichen Handtaschenformat…

… Märchenhaft schöne Cup Cakes. Die sind fast a bisserl zu schade zum Essen…

… Was hast ma denn vom Schaufensterln mit’bracht, Frauli?…