… Dieses Bücher-Stöckchen habe ich bei der lieben Zimtapfel aufgelesen…
… Die Top-100 der in Deutschland beliebtesten Bücher werden hier aufgeführt. Die von mir irgendwann mal selbst gelesenen habe ich fett geschrieben:
1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien – (vor Jahrzehnten bereits atemlos verschlungen, bevor wegen der spektakulären Verfilmungen der ganze Hype auf dieses Phantasy-Kunstwerk einzusetzen begann)
2. Die Bibel – Yupp, bin in einer tiefschwarzkatholischen Voralpenregion groß geworden, da führte an der Bibel kein Weg vorbei. Im Laufe sehr vieler Jahre und etlicher esoterischer, religionskritischer, dann auch wieder der Religion zugewandter Phasen haben sich die Pfade der Bibel und meiner immer wieder mal gekreuzt…
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett – Spannend und gut geschriebener, vorzüglich recherchierter Roman über einen Dombaumeister und seine Sippe im England des 12. Jahrhunderts.
4. Das Parfum, Patrick Süskind – atemberaubend schrecklich (schön)
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry – tausendmal gelesen, tausendmal an Mitmenschen mit Leid und Kummer weiter verliehen, nie ein einziges Büchlein zurück bekommen…
6. Buddenbrooks, Thomas Mann – beachtliche Familiengeschichte, wenn ich auch die Forsyte-Saga des Briten John Galsworthy weitaus vielschichtiger, warmherziger und schöner erzählt finde.
7. Der Medicus, Noah Gordon – prächtig, farbig, mitreißend, das beste Buch seiner Ärzte-Trilogie, das zweite, “Der Schamane”, ist auch gut, aber nimmer so überragend, und das dritte, “Die Erben des Medicus” – hm…
8. Der Alchimist, Paolo Coelho – schöööön! Stimmt nachdenklich, gibt viel inneren Frieden, verführt zum Träumen, schenkt Gelassenheit…
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, J. K. Rowling – keine Ahnung warum, aber bislang hat mich die Harry-Potter-Begeisterung noch überhaupt nicht gestreift.
10. Die Päpstin, Donna W. Cross – Klasse! Und durchaus nachvollziehbar, das hätte sich schon genau so abspielen können.
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende – schwierig, irgendwie finde ich da die Verfilmung schöner als das Buch
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink – der ist schuld daran, dass ich im Herbst, als ich mich als Vorleserin ins Geschäft bringen wollte, lauter zwei- und eindeutige Anfragen bekommen habe!
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe – Bruchteile davon gelesen, im Theater und Fernsehen bereits etliche Male angeschaut.
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafon
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco – eines der Bücher, die man niemals so nebenbei verkonsumieren sollte, weil man viel Gehirnarbeit dabei leisten muss.
19. Illuminati, Dan Brown – Danke, nein, mir hat sein “Sakrileg” gereicht! Platte Sprache, schlechte Recherche (es gibt ein über zweihundert Seiten starkes Werk, in dem all die geschichtlichen und geografischen Irrtümer des Herrn Brown allein in diesem einzigen Buch aufgelistet werden).
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, J. K. Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell – *Seufz* Ein immer wieder gern geschmökerter “Dauerbrenner” in meiner Büchersammlung!
24. Siddharta, Herman Hesse – ich liebe Hesse, lese ich in seinen Werken, dann ist’s mir so, als würde mir ein guter Freund gegenüber sitzen und erzählen.
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende – viel, viel schöner als die Hollywood-Erzeugnisse gleichen Namens.
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse – siehe oben
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley – Jaaaa! Wunderschöne Variante der Artus-Sage
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch – steht seit Jahren ungelesen im Regal – immer flutscht mir ein anderes Buch dazwischen!
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder – Ach, das habe ich auch schon etliche Male gelesen! Eine phantasievolle und spannende “Einführung” in die Welt der Philosophie!
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams – Herrlich, wie der Autor das Science-Fiction-Genre durch den Kakao zieht! Mr. Adams zu Ehren wurde in meiner ehemaligen Stammkneipe “Kuckucksnest” sogar ein sehr abenteuerlicher und gehaltvoller Drink benannt: Der “Pan-Galaktische Donnergurgler”.
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane – auch eines von den Büchern, die ich mir seit Urzeiten zu lesen vorgenommen habe – aber immer wieder flutscht mir ein anderes dazwischen!
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse – grausam, düster, bewegend, man tut beim Lesen einen Blick in die Abgründe der Seele.
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Josef und seine Brüder, Thomas Mann – steht auch seit Jahren im Regal – aber…
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass – steht seit Oktober im Regal (ein Geschenk von der lieben Tonari) – aber…
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing – Sensationell!!! Ich warte ja schon sehnsüchtig darauf, dass sein jüngster Roman “Limit” endlich als Taschenbuch erscheint!
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks – Schmalziger Tränendrüsendrücker
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, J. K. Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56, Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown – Hätte ich mir für das Geld für die Taschenbuchausgabe doch lieber ein anderes Bücherl oder eine schöne Flasche Wein gekauft!
58. Krabat, Ottfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie – Es hat mich sehr erschüttert. Was Menschen einander antun können!
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mitsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoj – Yupp. Hat eine halbe Ewigkeit gedauert, aber ich habe mich da durch gekämpft.
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse – sein Spätwerk, schwierig zu lesen, sehr geistvoll, sehr melancholisch. Aber sein Traum von einer Gesellschaft, in welcher die Kultur, die Kunst und die Bildung das Leben bestimmen, ist wundervoll und ergreifend.
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher – Das lese ich auch immer wieder gerne. Es ist ihr schönstes Buch.
69. Harry Potter und der Feuerkelch, J. K. Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank – Dies ist Pflichtlektüre in der Realschul-Abschlußklasse gewesen, es hat mich sehr erschüttert, auch verstört.
71. Salz auf unserer Haut, Benoit Groult – Huhu! Fesselnde Erotik! Wenn Singlefrau das liest, würde sie sich am liebsten in die nächste Kneipe stürzen und einen Kerl aufreißen!
72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner – Solche Kriegs-, Flucht- und Vertreibungsgeschichten haben wir jahrzehntelang bei den gemeinsamen Mahlzeiten von Mutter aufgetischt bekommen, tagein, tagaus…
73. Die Korekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hoffmann – Yupp. Ging unter die Haut.
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moer
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May – Jajajajaja! Unter der Bettdecke beim Taschenlampenschein geschmökert, wenn’s geheißen hat: “Licht aus, schlafen gehen!”
80. Désirée Annemarie Selinko – *Seufz* Ach ja, mehrmals gelesen, viele Tränchen vergossen beim Verfolgen des Werdegangs einer kleinen Seidenhändlerstochter bis zur Königin von Schweden.
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Bronté
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ikliko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange zu da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel – alle seine anderen Bücher waren mir zu traurig, zu pessimistisch, zu schicksalsschwer. Aber dieses habe ich sehr gerne gelesen, da wird mit viel Humor und Augenzwinkern gewürzt.
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho – Noch nicht, möchte aber sehr gerne
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michael Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski – Jahrzehntelange Endlosschleife von Kriegs- und Fluchtgeschichten zuhause, das hält mich stets vom Lesen solcher Bücher ab.
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi – vor vielen Jahren einmal gelesen.
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski – durch eine Verfilmung bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden.
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas – oh, das hatten wir uns als Kinder so sehnlichst gewünscht! Einmal sein wie der Graf von Monte Christo – und sich dann über all jene her machen, von denen wir uns ungerecht behandelt, belogen und hintergangen fühlten.
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Bronté – oft gelesen, ich bin dann stets in die Rolle der Jane geschlüpft und für die Verkörperung ihres Angebeteten musste dann mein jeweiliger Schwarm her halten. *Seufz*
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood
Erstellt wurde diese Liste für die ZDF-Sendung “Unsere Besten – Das große Lesen” von 2004.

Wer stört mich denn da schon wieder beim Schmökern?